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Der M.2-Formfaktor mit PCIe®- oder SATA-Schnittstellen

In letzter Zeit haben zusätzlich verfügbare Formfaktoren und Schnittstellen für Speicherlaufwerke Computerbenutzern mehr Möglichkeiten eröffnet. Mehrere Änderungen können für manche Benutzer jedoch verwirrend sein. Dieser Artikel erklärt näher, was der M.2-Formfaktor ist und wie er mit verschiedenen Schnittstellen interagiert.

M.2-Formfaktor

M.2-ist eine Formfaktor-Spezifikation, die den mSATA-Standard ersetzen soll. Die Spezifikation beschreibt die physische Größe und Form der Karte. Die Karte selbst kann für verschiedene Anwendungen verwendet werden, aber die Anwendung, mit der sich dieser Artikel befasst, sind Solid State Drives.

Der M.2-Formfaktor wurde entwickelt, um den Platz auf der Leiterplatte zu maximieren und gleichzeitig den Platzbedarf des M.2-Moduls selbst zu minimieren. Das Modul ist rechteckig und hat mögliche Breiten von 12, 16, 22 oder 30 Millimetern. Im Allgemeinen sind Solid State Drives 22 Millimeter breit. Die Längen können ebenfalls variieren: 16, 26, 30, 38, 42, 60, 80 oder 110 Millimeter. Die meisten Motherboards können M.2-Module in vielen Längen aufnehmen, die Breite ist bei Motherboards eher festgelegt, da sich der Anschluss am Rand der kurzen Seite der M.2-Karte befindet.

 

M.2-SSD in einem Laptop

PCIe- und SATA-Schnittstellen

M.2-ist der Formfaktor einer bestimmten SSD. Es gibt auch eine physikalische Schnittstelle, die das Laufwerk mit dem Rest des Computers verbindet. Obwohl es eine Vielzahl von verschiedenen Schnittstellen gibt, werden wir uns mit PCIe und SATA befassen.

SATA-Schnittstelle

Die SATA- oder Serial-ATA-Schnittstelle ist älter als PCIe, aber ihre Entwicklung brachte dem Computer wichtige Fortschritte, wie z. B. Hot-Swapping-Fähigkeiten. SATA für Speicherlaufwerke wurde für Festplatten entwickelt. Als Solid State Drives auf den Markt kamen, hatten sie die gleiche Schnittstelle, sodass Benutzer ihre Speicherplatte problemlos aufrüsten konnten.

PCIe-Schnittstelle

Die PCIe-Schnittstelle (Peripheral Component Interconnect Express) ist eine neuere Schnittstelle, die eine geringere physische Grundfläche aufweist. Der eigentliche Vorteil der PCIe-Schnittstelle liegt jedoch in der Möglichkeit, Daten auf bis zu vier Spuren zu übertragen. In Kombination mit der logischen Schnittstelle NVMe® erhöht sich die Lese-/Schreibgeschwindigkeit von SSDs im Vergleich zur Verwendung von SATA und der logischen AHCI-Schnittstelle.

SSD mit PCIe-Schnittstelle

Welche Schnittstelle sollte ich wählen?

Der wichtigste Aspekt bei der Auswahl der richtigen Schnittstelle ist die Frage, welche in Ihrem Computer funktioniert. Es kann schwierig sein, den Unterschied zwischen einer PCIe- und einer SATA-Verbindung zu erkennen, wenn man den Steckplatz auf dem Motherboard betrachtet. Überprüfen Sie die technischen Daten Ihres Computers, um zu sehen, welche Schnittstelle Ihr Computer unterstützt. Sie können auch mit dem Crucial® Advisor™-Tool oder System Scanner ein kompatibles Teil finden.

Wenn Sie die Auswahl zwischen mehreren M.2-Steckplätzen haben, von denen mindestens einer PCIe unterstützt, wählen Sie diesen Steckplatz für ein SSD-Upgrade. PCIe sorgt in Kombination mit NVMe für schnellere Lese- und Schreibzeiten.


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