ECC oder Nicht-ECC ‒ Was habe ich und kann ich mischen?

Wenn Sie neuen Speicher hinzufügen, sollte dieser mit dem Speicher übereinstimmen, den Sie bereits in Ihrem System installiert haben. Der Einbau von Nicht-ECC-Speicher in ein ECC-System deaktiviert die Fehlerprüfungs- und Korrekturfähigkeit Ihrer Speichermodule. Auch wenn Ihr System noch betriebsbereit ist, werden die erweiterten Funktionen der ECC-Module nicht mehr als Error Correction Code auf Ihrem Computer funktionieren. 

Sie können feststellen, ob Ihr System über ECC verfügt, indem Sie einfach die Anzahl der schwarzen Speicherchips auf jedem Modul zählen. ECC- (und Parität-) Speichermodule haben eine durch drei oder fünf teilbare Chipzahl. Dieser zusätzliche Chip erkennt, ob die Daten vom Speichermodul korrekt gelesen oder geschrieben wurden. Wenn die Daten nicht richtig geschrieben wurden, korrigiert der zusätzliche Chip sie in vielen Fällen (abhängig von der Art des Fehlers). Nicht-ECC-Module (auch Non-Parity-Module genannt) verfügen nicht über diese Funktion zur Fehlererkennung. Jede Chip-Anzahl, die nicht durch drei oder fünf teilbar ist, weist auf ein Non-Parity-Speichermodul hin. 

Die Verwendung von ECC verringert die Leistung Ihres Computers um etwa 2 Prozent. Die aktuelle DRAM-Technologie ist sehr stabil und Speicherfehler sind selten, so dass Sie, wenn Sie keine ECC benötigen, besser mit Non-Parity- (Nicht-ECC-) Speicher fahren.

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