Der folgende Artikel enthält einige häufig gestellte Fragen zu Crucial® Storage Executive und erklärt seine allgemeine Verwendung sowie einige seiner spezifischen Funktionen. Weitere grundlegende Informationen finden Sie in unserem Artikel Übersicht über Crucial Storage Executive.
Nein, im Moment wird nur Windows® unterstützt. Andere Tools von Drittanbietern oder Betriebssystemen können jedoch einige der Funktionen von Storage Executive unterstützen.
Selbstüberwachung, Analyse und Berichtstechnologie. Es sind die selbstgemeldeten Werte des Laufwerks in Bezug auf seine Leistung und seinen Zustand. Diese Werte werden im Controller der SSD gespeichert und können bei der Identifizierung der Ursache von System- oder SSD-Störungen hilfreich sein.
Momentum Cache ist eine Funktion von Storage Executive, mit der Sie einen Teil Ihres DRAM verwenden können, um Schreibbefehle auf der Crucial SSD zwischenzuspeichern. So können Sie die Schreib-Burst-Leistung erhöhen.
Wenn Sie die Funktion aktivieren, stellt Storage Executive einen Teil Ihres DRAM für Momentum Cache bereit. Wann immer das Betriebssystem Daten auf das Bootlaufwerk (die Crucial SSD) schreiben muss, werden die Daten stattdessen in diesen Teil des DRAM geschrieben (was viel schneller geht). Anschließend werden die Daten zur dauerhaften Speicherung auf die SSD „übertragen“.
Ja, Momentum Cache ist auf Laufwerkebene aktiviert, was für zusätzliche Schreib-Burst-Leistung auf allen Partitionen sorgt, die sich auf dem Bootlaufwerk des Windows-Betriebssystems befinden.
Momentum Cache belegt bis zu 25 % des verfügbaren Systemspeichers, jedoch nicht mehr als 4 GB.
Storage Executive gibt diese Meldung immer aus, wenn Sie ein Desktop-System verwenden. Es sucht immer nach einer Laptop-Batterie und sendet diese Meldung, wenn es keine Batterie finden kann (was für jeden Desktop-Computer gilt).
Ein plötzlicher Stromausfall während der Nutzung von Momentum Cache birgt das Risiko von Datenverlust und Dateibeschädigung. Um dies zu verhindern, deaktiviert sich Momentum Cache auf einem Laptop automatisch, wenn der Batteriestand auf 25 % gesunken ist. Auf einem Desktop-Computer ist keine vergleichbare Funktion vorhanden. Daher wird empfohlen, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu verwenden, während Sie die Momentum Cache-Funktion nutzen.
Momentum Cache wird immer nur auf einem Laufwerk unterstützt. Wenn Momentum Cache bereits auf einem Laufwerk aktiv ist, müssen Sie es dort erst deaktivieren, bevor Sie es auf dem neuen Laufwerk verwenden können.
Momentum Cache beschleunigt zwar Schreiboperationen, aber keine Leseoperationen. Die Lesegeschwindigkeit sollte durch Momentum Cache nicht beeinflusst werden. Auch andere Systemressourcen wie verfügbarer Arbeitsspeicher und CPU-Geschwindigkeit (die oft dynamisch geändert wird), Energiesparmodi und SATA-Treiber können einen Einfluss haben. Die Auswirkungen von Momentum Cache zeigen sich eventuell auch nicht in allen Benchmarks. Momentum Cache macht auf Systemen mit weniger als 6 GB RAM möglicherweise keinen spürbaren Unterschied. Durch die Ausführung von Softwareverschlüsselung wie etwa BitLocker unter Windows® 7 wird die Leistungsverbesserung von Momentum Cache deutlich verringert. Und schließlich schreiben SSDs mit höherer Kapazität schneller, indem sie mehr Komponenten auf der SSD gleichzeitig ansprechen, was die von der Cache-Funktion bewirkten Verbesserungen ebenfalls einschränkt.
Momentum Cache wird derzeit nicht auf Hardware-RAID-Konfigurationen unterstützt. Die Momentum Cache-Seite in Storage Executive sendet die Meldung „Laufwerk wird nicht unterstützt“ und weist Sie darauf hin, dass Sie Momentum Cache nur auf einem unterstützten Laufwerk aktivieren können.
Over Provisioning (OP) ist eine Funktion von Storage Executive, mit der Sie dem Controller zusätzlichen Speicherplatz auf der SSD zuweisen können.
Durch die Bereitstellung von zusätzlichem Speicherplatz für den Controller können Funktionen wie Wear Levelling und Garbage Collection noch reibungsloser ablaufen, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass die SSD aufgrund von zu starker Belastung langsamer wird, noch geringer ist.
Ja, Crucial SSDs verfügen bereits über OP und sind so konzipiert, dass sie als Laufwerke für Endkunden perfekt funktionieren, ohne zusätzlichen Platz zu benötigen. In bestimmten Umgebungen mit intensiveren Lese- und Schreibvorgängen wird die Zuweisung von zusätzlichem OP-Speicherplatz der SSD jedoch noch mehr „Raum zum Atmen“ geben und sicherstellen, dass sie auch unter höheren Arbeitslasten reibungslos funktioniert.
Wenn man OP zusätzlichen Speicherplatz zuweist, wird ein Teil des Laufwerks partitioniert und der Controller kann diesen zusätzlichen Platz nutzen. Nachdem Sie dies getan haben, werden Sie wahrscheinlich sehen, dass in Windows die Größe Ihres „C:“- Laufwerks um den Betrag geschrumpft ist, den Sie OP zugewiesen haben.
Diese Funktion entfernt alle Daten vollständig von einem Laufwerk. Bitte beachten Sie, dass dies nur auf Laufwerken funktioniert, die keine Hardwareverschlüsselung verwenden. Wenn Sie eine solche Verschlüsselung verwenden (TCG-fähig/passwortgeschützt), dann müssen Sie höchstwahrscheinlich die PSID Revert-Funktion verwenden, um die Daten zu entfernen.
Mit PSID Revert entfernen Sie alle Daten von einem verschlüsselten Laufwerk (TCG aktiviert). Es kann auch verwendet werden, um das Laufwerk auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, wenn Sie den Authentifizierungscode für ein verschlüsseltes Laufwerk verloren haben.
Der PSID-Code befindet sich auf dem Etikett der SSD.
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