Warum ist die Kapazität meiner SSD nach dem Klonen kleiner?

Wenn Sie von einer kleineren Festplatte auf eine größere Solid State Drive klonen, besteht die Möglichkeit, dass Systemwiederherstellungspartitionen verhindern, dass die Klonierungssoftware Ihr Laufwerk C: richtig skaliert. Wenn dies geschieht, haben Sie im Wesentlichen nur eine Wiederherstellungspartition zur Verfügung, die einen Großteil des Speicherplatzes des Laufwerks beansprucht, wie der Screenshot der Datenträgerverwaltung unten veranschaulicht. Typischerweise sollte eine Wiederherstellungspartition nur etwa 10 bis 15 GB groß sein. Die Wiederherstellungspartition ist im Windows® Explorer möglicherweise nicht immer sichtbar, so dass Sie unter Umständen in die Datenträgerverwaltung wechseln müssen, bevor Sie sie sehen können.

Da die Klonierungssoftware die Wiederherstellungspartition während des Klonierungsprozesses nicht ändern konnte, können Sie nicht in die Datenträgerverwaltung wechseln und die Wiederherstellung verkleinern und dann die Partition C: erweitern, um eine angemessenere Größe zu erreichen. Die Wiederherstellungspartition verfügt über eine Art Sicherheitsberechtigungseinstellungen oder einen Dienst, der die Partition verwendet, was eine einfache Änderung des Speicherplatzes verhindert.

Sie haben mehrere Möglichkeiten, dieses Problem zu umgehen. Eine davon wäre die Verwendung von Partitionsverwaltungstools von Drittanbietern, mit denen Sie die Größe der Partitionen manuell an Ihre Bedürfnisse anpassen können. Einige gängige Optionen für Partitionstools sind EaseUS™ Partition Master, AOMEI® Partition Assistant und Paragon® Partition Manager. Diese Tools werden von Crucial nicht unterstützt und daher sollten Sie Online-Ressourcen für eventuell benötigte Hilfe mit der Software verwenden. Bitte beachten Sie, dass Sie in der Regel keine Partition auf einem Laufwerk ändern können, auf dem derzeit Ihr Betriebssystem läuft, so dass die Erstellung bootfähiger Versionen dieser Software erforderlich sein kann.

Eine Alternative ist, in die Datenträgerverwaltung (Systemsteuerung/Administratortools/Computerverwaltung/Speicher/Datenträgerverwaltung) zu gehen und einfach zu versuchen, die Wiederherstellungspartition zu löschen, dann mit der rechten Maustaste auf Ihr geklontes Laufwerk zu klicken und die Option Volume erweitern zu verwenden, um den freien Speicherplatz wieder an die Betriebssystempartition zurückzugeben. Dafür booten Sie am besten von Ihrem Betriebssystem auf dem alten Laufwerk, da die Größenanpassungsoptionen der Datenträgerverwaltung typischerweise eingeschränkt sind, wenn Sie versuchen, das Boot-Laufwerk anzupassen. Wenn Sie Ihre Wiederherstellungspartition löschen, geschieht dies auf eigenes Risiko ‒ in einigen seltenen Situationen kann das Betriebssystem an die Wiederherstellungspartition gebunden sein. Solange Sie Ihr altes Windows- Laufwerk nicht gelöscht haben, können Sie es als Backup verwenden, falls Sie Windows versehentlich auf der SSD beschädigen. Die Wiederherstellungspartition kann durch die Erstellung eines Wiederherstellungslaufwerks oder den Kauf eines solchen beim Systemhersteller ergänzt werden. Sollte die Option Löschen ausgegraut sein, haben Sie vielleicht mehr Glück dabei, Ihr altes Laufwerk wieder einzubauen, es zu booten und dann zu versuchen, die Wiederherstellung auf der SSD zu löschen, die dabei als sekundäres Laufwerk angeschlossen wird.

Ein ähnlicher Speicherverlust kann auftreten, wenn Ihre Software die Größe der Partitionen nicht ändert oder nicht so konfiguriert ist, dass dies korrekt erfolgt. Dies wird sich typischerweise als ein Block von „nicht zugewiesenem Speicherplatz“ nach den Partitionen C: und Wiederherstellung widerspiegeln.

Letztendlich kann eine Neuinstallation des Windows-Betriebssystems alle werkseitigen Wiederherstellungspartitionen löschen und ein sauberes Laufwerk C: erstellen, das den gesamten verfügbaren Speicherplatz auf der Festplatte nutzt.

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