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10 Tipps, um einen langsamen Mac schneller zu machen!

Mit diesen zehn Tipps erfahren Sie, wie Sie Ihr Mac-System beschleunigen können!

Wir lieben Computer von Apple®, doch selbst Mac-Systeme werden mit der Zeit langsamer. Die Anforderungen an Anwendungen und Programme steigen stetig. Sie verbrauchen immer mehr Systemressourcen (insbesondere Arbeitsspeicher), und die agile Leistung, für die Mac-Systeme bekannt sind, geht allmählich verloren.

Möglicherweise laufen auf Ihrem Mac-System Software und Programme, die es verlangsamen und Probleme verursachen. Die Identifizierung beschädigter Dateien oder Programme ist ggf. wichtig, aber die schwache Leistung hat in der Regel einen weitaus profaneren Ursprung. Es gibt einfachere Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen, als viel Geld für einen neuen Computer auszugeben ‒ probieren Sie diese 10 Tipps aus, um Ihr Mac-System schneller als je zuvor zu machen.

Ein Mann schiebt einen Felsbrocken nach oben, um zu verdeutlichen, wie sich ein langsames Mac-System anfühlen kann

1. Gelegentlich neu starten

Sie können Ihr Mac-System einfach eingeschaltet lassen, ohne es herunterzufahren. Es ist normalerweise bereit, wenn Sie es sind, und das ist einer der größten Vorteile bei der Verwendung eines Apple-Produkts. Der Neustart des Computers nach dem Speichern von Informationen bietet dem RAM einen Neuanfang, und beseitigt alle verbliebenen ungenutzten Anwendungen oder Prozesse, die im Hintergrund laufen und nicht notwendig sind.

2. Schränken Sie die Anzahl der geöffneten Anwendungen ein

Das gleichzeitige Öffnen vieler Anwendungen beansprucht wertvolle und endliche RAM-Ressourcen. Wenn Sie mehrere Tätigkeiten gleichzeitig ausüben, wird Ihr verfügbares RAM auf alle Programme ‒ und die Vorgänge, die in ihnen ablaufen ‒ verteilt, die Sie geöffnet haben. Einer der Vorteile des Upgrading Ihres Arbeitsspeichers besteht darin, dass damit die Anzahl der Anwendungen erhöht wird, die Sie beim Multitasking öffnen können, ohne Leistungseinbußen oder Verzögerungen zu bemerken.

3. Begrenzen Sie die Anzahl von offenen Webbrowser-Registerkarten

So finden Sie heraus, welche Anwendungen gerade Ihren Arbeitsspeicher nutzen:

  • Klicken Sie im Finder auf Gehe zu > Dienstprogramme > Aktivitätsanzeige > und klicken Sie dann auf die Registerkarte Speicher
  • Sie sehen die Prozesse in der Reihenfolge, wie viel Speicher sie verbrauchen
  • Abhängig davon, wie Sie Ihren Computer nutzen, ist es wahrscheinlich, dass Ihre bevorzugte Webbrowser-Anwendung einen Großteil Ihres Speichers verbraucht und Ihr System verlangsamt.

Wenn Sie Webbrowser oder Registerkarten geöffnet haben, die Sie nicht mehr verwenden, schließen Sie diese, da sie Ihr System ausbremsen.

4. Entfernen Sie unbenutzte Anwendungen

Die Lösung für ein langsames Mac-System dürfte kaum weitere Software sein, da seine Geschwindigkeit bereits durch das, was Sie installiert haben, reduziert wird. Es gibt einige Softwareprogramme zum Herunterladen, die die Systemgeschwindigkeit leicht verbessern könnten, aber sie werden das Problem nicht lösen oder drastische Leistungsänderungen bieten. Wenn es einen Download gäbe, der alle Probleme Ihres Systems lösen könnte, wäre das wie ein Wunder, aber leider gibt es kein einziges Programm, das so etwas schafft.

Falls Sie immer noch eine Festplatte verwenden (anstelle einer SSD) und diese fast voll ist, machen Sie am besten Speicherplatz frei, indem Sie Anwendungen entfernen, die Sie nicht mehr verwenden. Da Festplatten Daten auf rotierenden Platten speichern und darauf zugreifen, müssen Sie warten, bis sie das Gesuchte finden und laden können. SSDs sind nicht auf kleine mechanische bewegliche Teile wie bei einer Festplatte angewiesen und leiden daher nicht unter diesem Problem.

5. Verringern Sie die Anzahl der Anwendungen in Ihrem Dock

Jede Anwendung in Ihrem Dock benötigt Daten, die aus den Ressourcen Ihres Systems stammen, damit Sie schneller darauf zugreifen können, als sie in einem Sucherfenster zu finden. Wenn Ihr System am Rande seiner Grenzen steht, ist dies ein schneller Weg, um ihm etwas mehr Freiraum zu schaffen. Wenn Sie in Systemeinstellungen > Dock öffnen, können Sie auch Öffnen von Programmen animieren und Dock automatisch ein- und ausblenden deaktivieren, um die Menge an RAM, die das Dock verwendet, weiter einzuschränken.

Screenshot des Dock-Popupfensters auf einem Mac, das Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Anwendungen hilft

6. Weg mit dem Bildschirmschoner

Wir alle zeigen unsere Fotos gerne, indem wir sie als Desktop-Hintergrund oder Bildschirmschoner verwenden und die Einstellungen so einstellen, dass sich das Bild alle 5 oder 15 Minuten ändert. Damit dies jedoch möglich ist, muss Ihr System Ressourcen für den Zugriff auf die Fotos, die Änderung des Desktop-Hintergrunds und das Laden des Bildschirmschoners bereitstellen. Diese Aktivitäten können Ihr System verlangsamen. Öffnen Sie Systemeinstellungen > Schreibtisch & Bildschirmschoner, klicken Sie auf die Registerkarte Schreibtisch und deaktivieren Sie die Option Bild ändern. Klicken Sie dann auf die Registerkarte Bildschirmschoner und dann auf das Dropdown-Menü neben Starten nach und wählen Sie Nie aus. 

Screenshot des Popup-Fensters Schreibtisch und Bildschirmschoner auf einem Mac

7. Ihren Arbeitsspeicher aufrüsten

So sehen Sie, wie viel Arbeitsspeicher auf Ihrem Mac installiert ist, wenn Sie OS X® Sierra verwenden:

  • Klicken Sie auf das Apple-Logo im Apple-Menü im oberen Bereich Ihres Bildschirms.
  • Klicken Sie auf Über diesen Mac

Je nach Version des Betriebssystems und dem verwendeten Mac-Modell kann dieser Schritt unterschiedlich sein. In OS X El Capitan wird beispielsweise der von Ihnen installierte Speicher (Anzahl der GB, Geschwindigkeit und Kategorie der unterstützten Speichertechnologie ‒ d. h. DDR3, DDR2 usw.) im Übersichtsfenster angezeigt. Erfahren Sie mehr über die Aufrüstung des Arbeitsspeichers Ihres Mac-Systems mit unserem Einkaufsführer für Mac-Speicher.

Häufig gibt es genug Raum, um Ihrem Mac-System Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher hinzuzufügen, da aufrüstbare Systeme oft nicht mit der maximalen Menge an vorinstalliertem RAM ausgeliefert werden. Wenn Ihr Mac-System ein Modell aus dem Jahr 2011 oder neuer ist, schauen Sie sich an, wie viel Speicher es gemäß den Apple-Spezifikationen verwenden oder damit konfiguriert werden kann: iMac®, Mac Pro®, MacBook Pro®, MacBook®, und Mac mini®.

Ein Arbeitsspeicher-Upgrade ist ideal zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit, für eine schnellere Ausführung von Anwendungen und für ein müheloses Multitasking. Da nahezu jeder Computervorgang auf Arbeitsspeicher angewiesen ist, sollte man möglichst viel davon haben und darum ist ein Arbeitsspeicher-Upgrade eine der besten Möglichkeiten zur Steigerung der Mac-Leistung. Dies ist ein zentraler Faktor, da die meisten Mac-Systeme nicht mit maximalem Speicher ausgeliefert werden. Sie können jedoch Abhilfe schaffen, indem Sie jeden Speichersteckplatz in Ihrem System mit der höchsten Dichte (in GB) an DRAM-Modulen füllen, die er aufnehmen kann. Erfahren Sie mehr über Speichermodule.

Drei Sticks Arbeitsspeicher (RAM)

8. Die Festplatte (HDD) gegen eine SSD austauschen

Das Upgrade auf eine SSD ermöglicht es Ihnen, alltägliche Aufgaben im Durchschnitt sechsmal schneller zu erledigen als auf einer Festplatte.1 Das macht das Hochfahren, Laden von Programmen, Speichern von Daten und Übertragen von Dateien viel schneller. Die meisten älteren Mac-Systeme sind mit der inzwischen veralteten Speichertechnologie einer Festplatte ausgestattet. Doch SSDs greifen digital und nahezu sofort auf Daten zu. Sie nutzen modernsten Flash-Speicher anstelle von beweglichen Kleinteilen, die leicht ausfallen und die Leistung herabsetzen können. SSDs sind nicht nur deutlich schneller als Festplatten, sondern auch langlebiger, zuverlässiger und energieeffizienter. Erfahren Sie, wie viel SSD-Speicher Sie tatsächlich brauchen.

Wenn das Problem Ihres Computers darin besteht, dass den Anwendungen die Ressourcen ausgehen, um mit optimaler Geschwindigkeit zu arbeiten, sind mehr Ressourcen das geeignete Mittel dagegen. Software wird von der Hardware gespeist, aus der die Leistungsressourcen Ihres Systems stammen, und in diese Richtung sollten Sie sich bei der Durchführung von Änderungen orientieren. Das Problem ist wahrscheinlich nicht Ihr Mac, sondern die Komponenten Ihres Systems, und das ist einfach zu beheben.

Das Aufrüsten Ihrer Hardware beseitigt die Hauptursache für eine Verlangsamung, was sich von den Lösungen unterscheidet, die von Drittanbieter-Downloads angeboten werden, welche versprechen, Ihr System problemlos zu reparieren. Es ist Wunschdenken, dass ein einfacher Download alles auf Ihrem Computer repariert ‒ fallen Sie nicht auf ein Softwareprogramm herein, dessen Vorteile nicht von Dauer sind und Sie nur noch frustrierter zurücklassen. Es gibt einen besseren und zuverlässigeren Weg, um Ihr Mac-System auf Dauer wiederzubeleben: mehr RAM und eine SSD.

Crucial Solid State Drive (SSD)

9. Bleiben Sie auf dem Laufenden

Das aktive Aktualisieren der Anwendungen auf einem System oder des Betriebssystems (Mac OS X) selbst bietet Ihnen nicht nur die neuesten Funktionen, sondern beinhaltet in der Regel auch Leistungssteigerungen, die oft mehr Systemressourcen benötigen. Mit der maximalen Menge an installiertem RAM und einer SSD sind Sie bestens gerüstet, um die neueste Version jedes aktualisierten Programms auszuführen.

10. Verwenden Sie, wenn nötig, das Festplatten-Dienstprogramm

Das Festplatten-Dienstprogramm enthält eine Erste-Hilfe-Funktion, die bestimmte Festplattenprobleme beheben kann und Sie sogar darüber informieren wird, ob Ihre Festplatte im Begriff ist, auszufallen. Hier erfahren Sie, wie Sie in Mac OS X Sierra auf Erste Hilfe zugreifen:

  • Öffnen Sie im Finder den Ordner Programme
  • Öffnen Sie Dienstprogramme
  • Öffnen Sie das Festplattendienstprogramm
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Erste Hilfe

Befolgen Sie diese Tipps und Ihr Mac-System wird blitzschnell sein!

Screenshot des Popup-Fensters des Festplattendienstprogramms auf einem Mac

1. Die Leistungszeiten basieren auf internen Labortests, die im August 2015 durchgeführt wurden. Jede Aufgabe wurde ausgeführt und die Zeitdauer gemessen, nachdem das System neu gestartet wurde, um eine Beeinflussung der Lade- und Startzeiten durch andere Faktoren und Anwendungen auszuschließen. Die tatsächliche Leistung kann je nach Systemkonfiguration abweichen. Testumgebung: 1 TB Crucial MX200 SSD und interne HGST Travelstar® Z5K1000-Festplatte mit 1 TB, beides getestet auf einem HP® Elitebook® 8760W-Laptop, Intel® Core™ i7-2620M 2,70 GHz-Prozessor, 4 GB Crucial DDR3 1333 MT/s Speicher, BIOS Rev. F50 (5. August 2014) und Microsoft® Windows® 8.1 Pro 64-bit-Betriebssystem.

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