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So beschleunigen Sie das Rendern und Adobe® Premiere® Pro

Das Rendern in Adobe Premiere Pro und der Import von Videodateien von der Kamera sind zwei besonders ressourcenintensive Aufgaben für Ihren Computer. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Aufgaben schneller auszuführen.

Sie möchten Adobe® Photoshop® beschleunigen? Lesen Sie unseren Leitfaden hier.

SSDs und Arbeitsspeicher für verbesserte Leistung

Die beiden besten Möglichkeiten, Premiere Pro schneller zu machen, ist ein möglichst großer Arbeitsspeicher (RAM) und der Wechsel von einer Festplatte zu einer Solid State Drive (SSD).

Diese beiden Komponenten sind bei den meisten Computern einfach zu ändern. Adobe empfiehlt auch diese Lösung. 

Wie mehr Speicher hilft

Funktionen wie Rendern und Videobearbeitung, die Anwendung von Effekten und die Ausführung von Anwendungen sind alle vom RAM abhängig, um einwandfrei zu funktionieren. Für das Rendern wird häufig zuerst das VRAM (Video Random Access Memory) des Grafikprozessors (GPU, Graphics Processing Unit) verwendet; wird der Platz im VRAM aber knapp, wird auf den Hauptspeicher (RAM) des Computers zurückgegriffen. Durch Installation eines größtmöglichen Speichers wird die Ausführung aller Prozesse beschleunigt. 

Crucial Grafik

Wie eine SSD hilft

Funktionen wie Hochfahren, Laden von Quelldateien, Vorschau von Videos, Export von Videos und Übertragung von Dateien von Kameras auf den Computer sind alle vom Speicherlaufwerk abhängig. Je größer und schneller Ihr Speicherlaufwerk, desto schneller sind Sie in der Lage, Ihre Dateien zu finden. SSDs fahren schneller hoch als HDD-Festplatten und Dateien werden schneller gefunden und geöffnet. Das Verschieben von Flash Memory (wie den Speicherkarten von Kameras) auf Festplatte kann zeitaufwändig sein, aber da Solid State Drives auf derselben Technologie beruhen wie Speicherkarten, ist die Übertragung schneller. Videoplayback ist bei Verwendung einer Solid State Drive auch flüssiger.

Adobe empfiehlt den Einsatz eines RAID mit mindestens zwei Laufwerken und mindestens einer Solid State Drive. Dadurch lassen sich bestimmte Aufgaben den einzelnen Laufwerken zuordnen und die Arbeiten verteilen. Zumindest erlaubt Ihnen ein externes Speicherlaufwerk, abgeschlossene Dateien separat von Ihrer aktuellen Arbeit zu speichern.

Leistungstest

Um die Auswirkungen von einer SSD und eines zusätzlichen Speichers auf verschiedene Aufgaben wie Rendern festzustellen, haben wir eine Festplatte und eine Solid State Drive mit zwei Speichermengen in mehreren realistischen Szenarien getestet. Im Hintergrund liefen die Programme After Effects®, Photoshop®, Illustrator®, Acrobat Reader®, Microsoft® Word® und Microsoft® Outlook®.

Wir haben vier Konfigurationen eines Systems getestet und bestimmte Aufgaben durchgeführt: Hochladen, andere Anwendungen öffnen, Premiere Pro öffnen und einen einminütigen Videoclip rendern. 

Die folgende Konfiguration wurde getestet:

Komponente

Technische Daten

System

HP® Elitebook® 8460p

Prozessor

Intel® Core i5-2520M mit 2,50 GHz

Arbeitsspeicher

4 GB DDR3-1333 (16 GB maximale Kapazität)

BIOS

BIOS-Version F.06 (28. Juli 2011)

BS

Microsoft® Windows® 7 Pro (64 Bit)

Software

Adobe® Creative Cloud®

Mit Ausnahme der Festplatte mit 4 GB Speicher wurde jede Konfiguration dreimal getestet und die Ergebnisse gemittelt. Die 4-GB-Festplatte wurde nur einmal getestet, da es sich dabei um die Basissystemkonfiguration handelte und sie für Design-Arbeiten über eine außergewöhnlich niedrige Arbeitsspeicherkapazität verfügte. Der Test diente nur repräsentativen Zwecken. Alle Tests begannen mit dem Hochfahren. Nur die für die Tests verwendeten Dateien und Anwendungen wurden auf den Laufwerken installiert und gespeichert. HGST Travelstar® mit 320 GB und 7.200 U/min wurde als Festplatte verwendet. Crucial® MX200 mit 1 TB war die verwendete SSD. Die Tests wurden im Februar 2016 durchgeführt.

Testergebnisse:

Aufgabe

Zeit in Minuten:Sekunden

HDD

4 GB RAM

HDD

16 GB RAM

SSD

4 GB RAM

SSD

16 GB RAM

Hochfahren

01:31

01:44

00:56

01:04

Öffnen von sechs Anwendungen

19:30

06:30

02:01

01:39

Öffnen einer Premiere Pro-Datei

03:50

00:59

00:29

00:26

Rendern eines einminütigen Videoclips

04:27

03:20

03:10

03:02

Zeit insgesamt

29:18

12:33

06:35

06:11

Die Ergebnisse sprechen für sich: Um das Öffnen von Dateien und das Rendern von Videos in Premiere Pro zu beschleunigen, wechseln Sie zu einer SSD und erweitern Sie Ihren Arbeitsspeicher. 

Wie viel RAM Sie tatsächlich benötigen, hängt von Ihrem System ab. Mithilfe des Crucial® Advisor Tools oder des System Scanners können Sie feststellen, welche Optionen Ihnen zur Verfügung stehen. Die Größe der SSD ist auch bei sehr großen Videodateien entscheidend. Legen Sie sich so viel Speicher zu, wie Sie sich leisten können, und ziehen Sie ein System mit mehreren Laufwerken in Betracht, um aktuelle Arbeitsdateien von alten Dateien zu trennen.


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